Ihausen 25.11.2022, von Julius Kleinhans (TrFü B)

Einsatzübung in Ihausen

Am 25.11. fand eine Einsatzübung der Bergungsgruppe und der schweren Bergungsgruppe im Landkreis Ammerland in der Ortschaft Ihausen statt.

Leer/Ammerland - Am Abend des 25.11.2022 führten die Bergungsgruppe und Fachgruppe Schwere Bergung eine Einsatzübung in Ihausen im Landkreis Ammerland durch. Nach der Anfahrt mit Sonder- und Wegerechten war das Ziel ein Resthof, um und in diesem die Übung stattfand. 

Unter den kritischen Augen von Truppführer Julius Kleinhans, der diese Einsatzübung ausgearbeitet hat, dem Ausbildungsbeauftragten Hilmer Mannott und Schirrmeister Daniel Kromminga, die als Beobachter fungierten, wurde zunächst die Einsatzstelle weiträumig ausgeleuchtet und die erste Erkundung durchgeführt. 

Nach Auffinden der ersten verletzten Person konnten weitere Informationen zum Ereignis oder aber auch zur Anzahl an vermissten Personen gesammelt werden. Nachdem ein Zugang ins Übungsobjekt gefunden und geschaffen wurde, konnte eine weitere verletzte Person aufgefunden und gerettet werden. Für das weitere Vorgehen im Gebäude wurde dann aber der Einsatz von schwerem Atemschutz notwendig. 

Hierbei konnten die frisch ausgebildeten Atemschutzgeräteträger das erste Mal mit den erfahrenen AGTlern zusammenarbeiten. Im weiteren Übungsverlauf konnten drei weitere Personen im Haus, aber auch am Kanal in direkter Nähe zum Haus aufgefunden und gerettet werden. 

Da es sich in der Übungslage um eine angenommene Flüchtlingsunterkunft handelte, waren auch immer wieder Medienvertreter und Journalisten vor Ort, die die Führungskräfte vom eigentlichen Einsatzgeschehen ablenken sollten.

Zum Abschluss der Übung galt es noch einen verunfallten Atemschutzgeräteträger aus dem Übungshaus zu retten. Auch diese Aufgabe wurde erfolgreich durch die Atemschutzgerätetäger des Ortsverbands gemeistert, so könnte im Rahmen der Einsatzübung auch die jährlich erforderliche Atemschutzübung absolviert werden.

Gegen 22 Uhr, nachdem alle Übungsinhalte durch die teilnehmenden Einsatzkräfte abgearbeitet waren, konnte die Übung erfolgreich beendet werden und die erste Aussprache konnte bei Bratwurst und Kalt- und Heißgetränk stattfinden.

Ein großes Dankeschön geht an die drei Bufdis der Regionalstelle Oldenburg, die nicht nur als Verletztendarsteller, sondern auch als Journalisten, die Einsatzkräfte ordentlich gefordert haben.

Abschließend fällten die beiden verantwortlichen THWler ein Fazit. Unser Ausbildungsbeauftragter Hilmer Mannott verkündete zufrieden; „Ich würde mich von Euch retten lassen!“, auch Truppführer Julius Kleinhans zog ein positives Resümee „Solche Übungen führen wir nicht durch, um zu sehen, was wir alles können, sondern um auch den ein oder anderen Fehler aufzuzeigen. Im Großen und Ganzen können wir sehr zufrieden mit der erbrachten Leistung sein. Wir wissen jetzt aber auch, woran wir im kommenden Jahr arbeiten müssen.“

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